Die Freie Liste ist die wirksamste und einflußreichste Interessenvertretung der Psychotherapeuten in allen Bereichen des Sozialrechtes in Baden-Württemberg.
Die Freie Liste ist ein verbands- und verfahrensübergreifender Zusammenschluss engagierter Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PP & KJP) in Baden-Württemberg. Unser Fokus liegt auf der Verbindung psychotherapeutischer Interessen (v.a. der Niedergelassenen) mit der besseren Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Mitglieder anderer Verbände schätzen unser sachliches Engagement und arbeiten aktiv mit uns zusammen.
Seit über 20 Jahren die stärkste Interessenvertretung der Psychotherapeut:innen im Sozialrecht in Baden-Württemberg. Mit ca. 25 Kolleg:innen vertreten wir psychotherapeutische Interessen in wichtigen Institutionen (u.a. KVBW, LPK-BW, BPtK, MEDI, GBA, BMG, GKV-Spitzenverband, Krankenkassen). Mit Dipl.-Psych. Rolf Wachendorf stellten wir über drei Legislaturperioden die einzige stabile KV-Vorstandsanbindung für PP & KJP in Deutschland.
Wir entwickeln innovative Versorgungskonzepte, die bundesweit Maßstäbe setzen (z. B. Akutversorgung Psychotherapie, 15% Honorarplus für KZT1, Selektiv-Vollversorgungsverträge, PT-Richtlinienänderungen). In Zusammenarbeit mit dem MEDI-Verbund und ärztlichen Berufsverbänden schaffen wir neue Arbeitsmodelle – auch für Angestellte.
Wir arbeiten aktiv daran, den Reform- und Honorarstillstand zu beenden, waren an positiven Änderungen maßgeblich beteiligt. Unser Lobbying hat die Reform der Psychotherapierichtlinie mit angestoßen. Statt einer verfahrensorientierten Psychotherapie setzen wir uns für eine diagnosenorientierte Psychotherapie ein.
Die Freie Liste prägte bundesweit die Reformdiskussion zur Psychotherapierichtlinie und derer Änderungen.
Wegfall des Gutachterverfahrens, neue Leistungen wie Akutversorgung, Förderung der Gruppenpsychotherapie uvm.
Telefonische und Videopsychotherapie sicherte die wirtschaftliche Stabilität der Psychotherapeuten.
Vorschläge wurden in Gesetzesreformen übernommen (z. B. über den GBA, BMG, Gesundheitsministerkonferenz).
Neben der Forderung nach mehr Ressourcen forcieren wir einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Kapazitäten.
Wir bieten aktiven Schutz vor Fehlentwicklungen und der Aushöhlung der psychotherapeutischen Versorgung.
Wir kritisieren den Fokus der BPtK auf Psychotherapeuten ohne KV-Zulassung, welcher schädliche Folgen für Niedergelassene hat.
Gefährdung der bisherigen Erfolge: Massive Fehlentwicklungen könnten zur Auflösung der Psychotherapie im KV-System führen.
Ein wesentlicher Grund dafür ist der Mangel an Reformbereitschaft bei der BPtK und die fehlende Anpassung an notwendige strukturelle Veränderungen.
Die Freie Liste entwickelte daher das Konzept der Regionalen Psychotherapeutenschaften, welches 2026 voraussichtlich als Innovationsfondprojekt landesweit beginnt.
Die Freie Liste ist die einzige berufsständische Kraft, die sich konsequent für die langfristige Sicherung der Niedergelassenen einsetzt.
Die Freie Liste kämpft weiterhin für eine zukunftssichere
Psychotherapie – mit besseren Arbeitsbedingungen, fairer
Honorierung und innovativen Versorgungsmodellen.
Als die treibende Kraft für positive Reformen brauchen wir
Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wir Veränderungen
durchsetzen!
Machen Sie mit und gestalten Sie die Zukunft der Psychotherapie aktiv mit!
Katharina Mayer im Gespräch mit Rolf Wachendorf
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